Benediktushof, Reken

Berufsschüler pauken freiwillig in den Ferien

Präsenzunterricht: Prüflinge wollen ihre Chancen verbessern. 

Das Berufskolleg am Benediktushof unterrichtet einen Teil der Schüler*innen auch in den Sommerferien! Rund 30 angehende Orthopädie-Schuhmacher*innen, Technische Produktdesigner*innen und Elektriker*innen werden auf eigenen Wunsch bereits ab dem 20. Juli zweimal pro Woche die Berufsschule besuchen, um ihre Prüfungschancen zu verbessern. Das berichtet Stefan Langela, der Leiter des Berufskollegs. Denn im August und September stehen für viele Schüler*innen – Teilnehmer*innen des Berufsbildungwerkes im Benediktushof -  die Gesellenprüfungen bei den Kammern an.


Bereits vor den Sommerferien hätten die Schüler*innen mehrheitlich festgestellt, dass der nach dem coronabedingten Lock-Down wieder praktizierte Präsenzunterricht deutliche Vorteile gegenüber Online-Schulungen biete, so Langela. Der Pädagoge betont: „Der persönliche Austausch vor Ort zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen bleibt das A und O im Lernprozess.“ Der Unterricht über „Zoom“ oder andere Lernplattformen könne ergänzend sinnvoll sein, biete aber keinen vollständigen Ersatz.


„Die Schüler*innen haben uns um den Präsenzunterricht in der Ferienzeit gebeten“, betont Stefan Langela. Gerne kam er mit seinen Kolleg*innen im Berufskolleg dem Wunsch nach, sowohl in der ersten Ferienwoche als auch vor dem offiziellen Schulstart die Prüflinge in den drei Bereichen Schuhmacher, Produktdesign und Elektro zu unterrichten. 


Bis zum Beginn des neuen Schuljahrs wird das Lehrer*innen-Team dann die Vorkehrungen für einen geordneten und umfassenden Unterricht für alle 260 Schüler*innen getroffen haben. So müssen noch einige Unterrichtsräume umgestaltet, Lerngruppen verkleinert und Unterrichtszeiten entzerrt werden. Um die Abstandsregeln einhalten zu können, wird auch im nächsten Schuljahr sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag unterrichtet.

Ansprechpartner

21