Benediktushof, Reken

Altbau Haus Don Bosco wird abgerissen

Gebäude entspricht nicht mehr den Anforderungen.

Ein Bauzaun am Benediktushof deutet auf geplante Abriss-Arbeiten hin. Nach Ostern wird der Altbau vom Kinder- und Jugendwohnbereich Haus Don Bosco (HDB) mit dem früheren Therapiebad abgerissen. Das Gebäude wurde Ende der 1960er Jahre – nach dem Abbruch des ehemaligen Bernardushofes – von der Josefs-Gesellschaft e V. errichtet und entspricht nicht mehr den Anforderungen einer zeitgemäßen Wohneinrichtung für Kinder- und Jugendliche mit Mehrfachbehinderungen. Das teilt Benediktushof-Mitarbeiter Georg Schotte mit.

Ursprünglich wohnten in dem Altbau des Hauses Don Bosco bis zu 30 Kinder und Jugendliche. Nach der Renovierung und dem Anbau des nebenstehenden Gebäudes im Jahr 1998 war nur noch im Erdgeschoss eine Gruppe untergebracht. Die übrigen zwei Etagen dienten während Bauphasen als Ausweichquartiere für andere Bereiche. 

Seit 2018 sind die Kinder und Jugendlichen im benachbarten Neubau untergebracht. Dort gibt es vier Gruppen, die sich aufs Ober- und Untergeschoss verteilen. Insgesamt stehen im HDB 38 Plätze für Kinder und Jugendliche mit Körper- und Mehrfachbehinderungen zur Verfügung.
Für den geplanten Abriss wurde beim Kreis Borken eine Beseitigungsanzeige gestellt. Ab dem 20. April wird mit den Abrissarbeiten begonnen. Insgesamt werden rund sechs Wochen für die Arbeiten veranschlagt. Das Rekener Unternehmen Rensing Erdbau, welches sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindet, wird die Arbeiten ausführen. 

Das Abrissgebäude ist rund 31 Meter lang, 13 Meter breit und 15,70 Meter hoch. Das ehemalige Therapiebad ist 19,5 Meter lang,  9,80 Meter breit und zirka 4,50 Meter hoch.

Nach der Beseitigung wird das freigewordene, rund 600 Quadratmeter große Gelände  zunächst einplaniert und eingesät, so Georg Schotte. Weitere Planungen für eine zukünftige Nutzung gebe es derzeit nicht.
 

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