Benediktushof, Reken

Infos und Workshops zum Thema Sucht

Autor Hermann Wenning berichtet aus seinem Leben.


58 junge Leute aus Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) haben an zwei Projekttagen zum Thema „Suchtprävention“ teilgenommen. Sie informierten sich über legale und illegale Suchtmittel sowie Glücksspiel. Im Mittelpunkt standen die Fragen: Wie entsteht Sucht? Was kann man dagegen tun? Wo gibt es Hilfe?


Den Auftakt der Projekttage bildete eine Lesung mit Hermann Wenning im Benediktussaal. Wenning las aus seinem autobiografischen Buch „Lauf zurück ins Leben“ und berichtete über jahrelange Drogensucht, Beschaffungskriminalität, Gefängnisaufenthalte und Therapien. Therapien und intensives, erfolgreiches Lauftraining halfen dem gebürtigen Münsterländer schließlich zurück ins „normale Leben“. Hermann Wenning sprach ehrlich und sympathisch über sein Leben. Seine Botschaften an die Zuhörer lauteten: „Drogen machen einsam“, „Wenn man süchtig ist, geht das Leben an einem vorbei“ und „Jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich“.


Neben den theoretischen Info-Blöcken konnten die BvB-Teilnehmer an den Nachmittagen verschiedene Aktiv-Workshops besuchen. Hier ging es vor allem darum, sinnvolle Alternativen zu Sucht oder Drogenkonsum aufzuzeigen. Folgende Workshops waren im Angebot: Alkoholfreie Cocktails, Rollstuhlsport, Fitness, Kreativgruppe, Entspannung, Musik, Bogensport. Zum Abschluss des Projekts trafen sich alle Teilnehmenden erneut im Benediktussaal, um von ihren Erlebnissen aus den Workshops zu berichten.


MitarbeiterInnen aus dem Berufsbildungswerk hatten die Projekttage vorbereitet und durchgeführt. Das Motto der beiden Tage lautete „Aktion statt Konsum“.
 

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