Kind im Rollstuhl berührt Gesicht einer lächelnden Frau.

Modellprojekt „Chance Zukunft“

Zum 1.9.2015 startete das Modellprojekt „Chance Zukunft“ im Berufsbildungswerk Maria Veen mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds in Zusammenarbeit mit den Jobcentern Borken und Coesfeld. Das Modellprojekt „Chance Zukunft“ ist ein Angebot für arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene. Zusammen mit den Teilnehmenden des Projektes werden auf freiwilliger Basis persönliche sowie berufliche Ziele erarbeitet, angestoßen und verwirklicht.

 

Im Rahmen des Modellprojektes stehen die Persönlichkeit und die individuellen Voraussetzungen von jedem Teilnehmenden im Mittelpunkt und bilden die Ausgangsbasis für die weitere Zusammenarbeit. „Chance Zukunft“ ermöglicht den Teilnehmenden einen intensive Auseinandersetzung mit sich und ihrer Lebenswelt und bietet ihnen dabei individuelle Unterstützung. Aufsuchende Sozialarbeit und Methoden des Case-Managements befähigen die Teilnehmenden, den Grad ihrer Selbstbestimmung zu erhöhen und sich selbst- und zielbewusst dem Arbeitsmarkt zu nähern.

 

Das Projekt ist etwas Neues, da es keine Maßnahme ist, wie viele Teilnehmende sie bereits kennen. Im Zentrum stehen die individuellen Bedarfe der arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, um langfristig ein selbstbestimmtes Leben durch die Aufnahme einer Arbeit führen zu können. „Chance Zukunft“ stellt den Teilnehmenden in den Mittelpunkt. Die Mitarbeiter wollen zusammen mit den Klienten langfristige Perspektiven für deren persönliches und berufliches Leben entwickeln.

 

Das BBW Maria Veen führt das Modellprojekt mit insgesamt zehn Plätzen durch. Das Angebot erfreut sich einer hohen Nachfrage.

 

Kontakt: Norbert Rohlf, Tel. 02864-889-221, Mail: n.rohlf(at)benediktushof.de Sie können hier auch unseren Flyer herunterladen. Weitere Infos unter: www.esf.nrw.de, www.arbeit.nrw.de 


Projekt "Bürgerengagement und Vereinsförderung vor Ort"

Häufig benötigen Menschen zur Bewältigung plötzlich oder vorübergehend auftretender Notlagen kleine, schnelle und unbürokratische Hilfen im Alltag. Vor diesem Hintergrund will der Dienst BuVO:

 

- Menschen unterstützen, die sich ehrenamtlich engagieren möchten. Das gilt auch für Menschen mit Behinderungen.

- über Möglichkeiten für ein Engagement vor Ort beraten und z.B. durch Fortbildung und Vernetzung unterstützen.

- Konkrete und unbürokratische Hilfen für Menschen im Alltag organisieren und vermitteln.

Getragen wird der Dienst BuVO vom Benediktushof Maria Veen in Kooperation mit der Gemeinde Reken, mit der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde in Reken, dem Verein Leben im Alter in Reken und der Gemeindecaritas des Caritasverbandes Borken. Die Aktion Mensch fördert den Aufbau des Dienstes.

Weitere Infos unter:  https://www.reken.de/Leben-Lernen/Ehrenamtsb%C3%BCro-BuVO-/

 

Anschrift und Kontakt BuVO: Vereins- und Bildungszentrum der Gemeinde Reken
Am Wehrturm 13, 48734 Reken, Telefon 0 28 64/ 944-366, E-Mail buvo(at)reken.de
Ansprechpartner: Christoph Hartkamp, E-Mail ch.hartkamp(at)benediktushof.de
Reinhold Rathmann, E-Mail r.rathmann(at)reken.de


Projekt „Inklusiver Kulturführer“

Kultur ist für alle da. Junge Leute, alte Menschen, Personen mit Sehbehinderung, Hörbehinderung oder Gehbehinderung – Wir im Benediktushof Maria Veen möchten, dass jeder die Möglichkeit hat, Museen, Schlösser oder Theater- und Konzertveranstaltungen im Münsterland zu besuchen. Um Menschen mit Handicap den Besuch zu erleichtern, stellen wir für sie einen inklusiven Kulturführer zusammen.

 

Der Kulturführer wird als Internetseite und als Broschüre geplant. Im Kulturführer listen wir alles auf, das Menschen mit Behinderungen beim Besuch eines Kulturhauses helfen kann. Er soll allen Kulturinteressierten zeigen, welche Angebote für Menschen mit Behinderung besonders geeignet sind und gibt Antworten auf folgende Fragen: 

 

- Gibt es Angebote für Menschen mit Sehbehinderung, Hörbehinderung oder Gehbehinderung?

- Gibt es Angebote in einfacher Sprache?

- Wie sind die Zuwege zur Kultureinrichtung?

Gibt es Rampen, Aufzüge, behindertengerechte Toiletten etc.?

 

Das Projekt dauert bis September 2018 und wird von der Aktion Mensch finanziell unterstützt. Neben der Benediktushof gGmbH sind der Münsterland e.V., der Zugvogel e.V., die Liebfrauenschule Coesfeld sowie der Arbeitskreis der Freizeitpädagogen im Münsterland als Projektpartner beteiligt. Sie helfen dabei, Kultureinrichtungen im Münsterland zu besuchen und auf ihre Barrierefreiheit für verschiedene Zielgruppen zu untersuchen. Weitere Interessierte, die an dem Projekt mitarbeiten möchten, sind willkommen.

 

Kontakt: Jacqueline Menke, Benediktushof gGmbH, Meisenweg 15, 48734 Reken, Tel. 02864/889-508, Mail: freizeit-ewb(at)benediktushof.de

 

Sie können hier auch unseren Flyer herunterladen.


Projekt „Bildung für Alle“

Mehr Teilhabe, leichtere Zugänge und das Sammeln praktischer Erfahrungen in inklusiver Erwachsenenbildung waren Ziele und sind Erfolge des Inklusionsprojekts AllTagsSchule Dülmen. An diesem dreijährigen, von der Aktion Mensch geförderten Kooperationsprojekt hat der Benediktushof teilgenommen.

 

Als weitere Einrichtung der Behindertenhilfe war das Anna-Katharinenstift Karthaus beteiligt sowie die Familienbildungsstätte Dülmen und die Jugendhilfeeinrichtung KIWO.

 

Den Partnern gelang es, zwei Jahresbildungsprogramme öffentlich anzubieten. Das inklusive Prinzip wurde konsequent durchgesetzt: An allen Bildungsangeboten konnte jeder teilnehmen. Niemand sollte aufgrund von besonderen Lernbedürfnissen, der Religion, der ethnischen Zugehörigkeit oder anderen Merkmalen von den Bildungsangeboten ausgeschlossen werden. Jeder Interessierte hatte die gleiche Möglichkeit, an Angeboten der allgemeinen Erwachsenenbildung gleichberechtigt teilzuhaben.

 

Während des ersten Jahresprogramms besuchten 180 Teilnehmende 22 verschiedene Bildungskurse. Im zweiten Jahr steigerten sich die Zahlen auf 280 Teilnehmende, die an 32 Bildungskurse teilnahmen.

 

Bei einem abschließenden Fachtag im September 2017 informierten sich zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Bildungseinrichtungen NRWs über die Möglichkeit von Inklusion in der Erwachsenenbildung.

 

Sie können hier die Dokumentation zum Fachtag herunterladen.